Lesen, um gut zu wachsen: Lesen als roter Faden unseres pädagogischen Ansatzes

Enfant qui choisit un livre

Wie kann man schon in jungen Jahren die Freude am Lesen fördern? Ein Beispiel aus der Kita, bei dem das Lesen im Mittelpunkt unseres pädagogischen Konzepts steht:

Schon beim ersten Wort, beim ersten Blick auf eine Seite, eröffnet sich eine ganze Welt. Bei KidsCare haben wir das Lesen zu einem zentralen Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts gemacht. Denn Lesen bedeutet weit mehr als nur Anschauen: Es heißt zuhören, verstehen, sich etwas vorstellen und sich austauschen. Schon in der Kita trägt die Begegnung mit Büchern dazu bei, Sprache, Neugierde und Freude am Lernen zu fördern.
Pourquoi la lecture ?

Forschungen aus der Bildungswissenschaft und den Neurowissenschaften sind eindeutig: Die frühzeitige Beschäftigung mit Büchern fördert die Sprachentwicklung – Sie erweitert den Wortschatz, fördert das Verständnis und bereitet auf den schulischen Erfolg vor. Außerdem, wie wir in … angeben, unsere pädagogischer Ansatz : « Die Praktiken unserer Kitas … fördern den Spracherwerb und alle Formen der Intelligenz.»
Als mit dem Label Geboren zum leben, wir erneuern unser Engagement: Die ‚Momente rund um Bücher‘ fördern die Entwicklung von Sprache, Fantasie und sozialem Miteinander. ».


Konkrete Initiativen: Das Buch als roter Faden

Um diese Ambition Wirklichkeit werden zu lassen, haben wir mehrere konkrete Maßnahmen umgesetzt:
 

Wanderbücher: Koffer voller Bücher, die von Kita zu Kita wandern. Diese Rotation ermöglicht es, den Kindern regelmäßig neue Geschichten anzubieten und gleichzeitig den Austausch zwischen unseren Einrichtungen zu stärken.
Bücherboxen: In einigen Kitas aufgestellt, bieten sie Familien einen Ort des Austauschs: ein Buch abgeben, einen Titel ausleihen, in allen Sprachen. Eine wunderbare Möglichkeit, die sprachliche und kulturelle Vielfalt zu Hause zu fördern.
Rituelle Vorlesezeiten: Täglich, auf Französisch und Englisch, gehören Vorlesezeiten zum Tagesablauf: ruhige, entspannende Momente, oft begleitet von Gesten, Liedern oder Gebärden — sie fördern aktives Zuhören und Ausdrucksfähigkeit.
Altersgerechte Bücher für alle Kinder: Vom Säugling in der Krippe bis zum Vorschulkind ist jeder Bereich mit Büchern ausgestattet, die den jeweiligen Entwicklungsstufen entsprechen. So wird das Buch ein vertrauter Begleiter im Alltag des Kindes.
Leseausschuss in einigen Kitas: Um dieses pädagogische Projekt zu konkretisieren, trifft sich eine Gruppe von Mitarbeitenden verschiedener Teams regelmäßig, um Aktionen rund ums Buch zu koordinieren: Titelauswahl, Familienworkshops … Diese Governance stärkt die kollektive Beteiligung und die Qualität des Angebots.

 

Wie fügt sich all dies in unseren pädagogischen Ansatz ein?

In unserem einzigartigen pädagogischen Ansatz betonen wir: „Spracherwerb steht im Mittelpunkt unserer Pädagogik“ und dass „die Vorschulzeit … besonders günstig für das Erlernen von Sprachen ist, aufgrund der Anpassungsfähigkeit des kindlichen Gehirns.“

Vorlesen gewinnt dabei besondere Bedeutung: Es fördert die sprachliche und kulturelle Entwicklung, ist eingebettet in den von uns angebotenen bilingualen Rahmen (Französisch / Englisch) und orientiert sich an verschiedenen pädagogischen Ansätzen (Montessori, Reggio Emilia, Pikler), die das Kind als aktiven Gestalter seiner eigenen Entwicklung wertschätzen.


Das Buch wird somit zu einem Werkzeug, einem Medium, das dazu beiträgt:
zur Autonomie des Kindes (ein Buch auswählen, damit umgehen)
zum Ausdruck – verbal, gestisch, imaginiert
zu einer positiven Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zur Welt


Die Vorteile für das Kind und die Familie

 

Dieser Ansatz kommt nicht nur dem Kind zugute, sondern seinem gesamten Umfeld:
Die Kinder erweitern ihren Wortschatz, ihre Zuhörfähigkeit und genießen es, in Geschichten einzutauchen.
Die Familien werden eingeladen, diese Gewohnheit zu Hause fortzuführen: Dank der Bücherboxen oder des Austauschs werden sie selbst Akteurinnen und Akteure im literarischen Leben ihres Kindes.
Die pädagogischen Teams stärken ihre Rolle als Kulturvermittler:innen, als Begleiter:innen und Lesepartner:innen.
Das Label „Né pour lire“ verschafft externe Anerkennung und motiviert unsere Teams, die Innovation fortzuführen.


Praktische Tipps für Familien

Um die Lesekultur zu Hause weiterzuführen, hier einige einfache Tipps:
Einen täglichen Vorlesemoment einführen: vor dem Mittagsschlaf, am Abend … ein ruhiges, regelmäßiges Ritual.
Sprachliche Vielfalt fördern: ein Buch auf Französisch, ein anderes auf Englisch oder in einer zu Hause gesprochenen Sprache.
Das Kind sein Buch selbst auswählen lassen: schon die kleinsten Kinder profitieren von dieser Autonomie und entwickeln dadurch Interesse am Lesen.
Eine zugängliche Leseecke schaffen: in Reichweite, an einem ruhigen Ort, mit einer kleinen, regelmäßig erneuerten Auswahl.
Bücherboxen oder geteilte Familienbibliotheken nutzen: gemeinsam tauschen, entdecken und lesen.

Bei KidsCare ist Lesen kein Beiwerk, sondern ein strukturierender roter Faden unseres pädagogischen Konzepts. Dank Wanderbüchern, Bücherboxen, ritualisierten Vorlesezeiten und einem engagierten Leseausschuss in einigen Kitas bieten wir den Kindern eine reiche, anregende und fürsorgliche Umgebung. Jede gelesene Geschichte öffnet eine Tür zur Welt – und bereichert den Wortschatz des Kindes um ein weiteres Wort.